Sicherungsmaßnahme

VISTAPARK GmbH

Wuppertal

Das Amtsgericht Wuppertal hat zur VISTAPARK GmbH eine Insolvenzbekanntmachung veröffentlicht. Veröffentlicht am 16.02.2023, Aktenzeichen 506 IN 8/23.

Insolvenzgericht
Amtsgericht Wuppertal
Aktenzeichen
506 IN 8/23
Registerbezug
Wuppertal, HRB 25790
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlichung
16.02.2023
Rechtsform
GmbH
Vorläufiger Insolvenzverwalter
Dr. Jens Schmidt
Im Handelsregister seit
2014
Stammkapital
150.000 EUR (laut Handelsregister)
Unternehmensgegenstand
Der Betrieb von Designstudios zur Gestaltung und Realisierung von Produkten, Kommunikation und neuen Medien sowie deren Herstellung und Vertrieb.

Was Sicherungsmaßnahmen bedeuten

Antragsverfahren
Dieser Beschluss betrifft das Antragsverfahren und vorläufige Sicherungsmaßnahmen; er ist selbst keine Verfahrenseröffnung. Ob später eröffnet wurde, ist anhand weiterer Bekanntmachungen zu prüfen.
Für Gläubiger
Forderungen werden in diesem Stadium noch nicht angemeldet. Ob Zahlungen an das Unternehmen nur noch mit Zustimmung oder an den vorläufigen Verwalter geleistet werden dürfen, ergibt sich aus dem Beschluss.
Für Beschäftigte
Die Anordnung vorläufiger Maßnahmen allein ist noch kein Insolvenzereignis nach § 165 SGB III. Neben Eröffnung und Abweisung mangels Masse kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch eine vollständige Betriebseinstellung ein Insolvenzereignis sein. Fragen zur möglichen Vorfinanzierung und zum Antrag beantwortet die Agentur für Arbeit.

Allgemeine Hinweise, keine Rechtsberatung. Verfahrensschritte erklärt

Veröffentlichungstext

Amtsgericht Wuppertal, Aktenzeichen: 506 IN 8/23

In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen

der im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter HRB 25790 eingetragenen VISTAPARK GmbH, Moritzstraße 14, 42117 Wuppertal, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Johannes Arndt, Hordenbachstraße 66, 42369 Wuppertal

ist am 16.02.2023, um 11:26 Uhr angeordnet worden (§§ 21, 22 InsO):
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Dr. Jens Schmidt, Friedrich-Ebert-Str. 146, 42117 Wuppertal bestellt.
Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. InsO).
Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO).
Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).

506 IN 8/23
Amtsgericht Wuppertal, 16.02.2023

Verfahrensverlauf

  1. Forderungsprüfung
  2. Forderungsprüfung
  3. Masseunzulänglichkeit
  4. Eröffnung des Verfahrens
  5. Sicherungsmaßnahme
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