Sicherungsmaßnahme

Wilhelm Elkenkamp GmbH

Leopoldshöhe

Das Amtsgericht Detmold hat zur Wilhelm Elkenkamp GmbH eine Insolvenzbekanntmachung veröffentlicht. Veröffentlicht am 19.08.2024, Aktenzeichen 10 IN 172/24.

Insolvenzgericht
Amtsgericht Detmold
Aktenzeichen
10 IN 172/24
Registerbezug
Lemgo, HRB 2388
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlichung
19.08.2024
Rechtsform
GmbH
Vorläufiger Insolvenzverwalter
Matthias Landwehr
Im Handelsregister seit
1995
Stammkapital
250.300 EUR (laut Handelsregister)
Unternehmensgegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Särgen, Bestattungszubehör und ähnlichen Erzeugnissen

Was Sicherungsmaßnahmen bedeuten

Antragsverfahren
Dieser Beschluss betrifft das Antragsverfahren und vorläufige Sicherungsmaßnahmen; er ist selbst keine Verfahrenseröffnung. Ob später eröffnet wurde, ist anhand weiterer Bekanntmachungen zu prüfen.
Für Gläubiger
Forderungen werden in diesem Stadium noch nicht angemeldet. Ob Zahlungen an das Unternehmen nur noch mit Zustimmung oder an den vorläufigen Verwalter geleistet werden dürfen, ergibt sich aus dem Beschluss.
Für Beschäftigte
Die Anordnung vorläufiger Maßnahmen allein ist noch kein Insolvenzereignis nach § 165 SGB III. Neben Eröffnung und Abweisung mangels Masse kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch eine vollständige Betriebseinstellung ein Insolvenzereignis sein. Fragen zur möglichen Vorfinanzierung und zum Antrag beantwortet die Agentur für Arbeit.

Allgemeine Hinweise, keine Rechtsberatung. Verfahrensschritte erklärt

Veröffentlichungstext

Amtsgericht Detmold, Aktenzeichen: 10 IN 172/24

In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen

der Wilhelm Elkenkamp GmbH, Helpuper Straße 350, 33818 Leopoldshöhe, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Sven Elkenkamp

Geschäftszweig: Herstellung und Vertrieb von Särgen, Bastattungszubehör und ähnlichen Erzeugnissen

ist am 15.08.2024, um 11:14 Uhr angeordnet worden (§§ 21, 22 InsO):
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Matthias Landwehr, Gerichtsstr. 3, 32791 Lage bestellt.
Verfügungen der Schuldnerin über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam (§ 21 Abs. 2 Nr. 2 2. Alt. InsO).
Den Schuldnern der Schuldnerin (Drittschuldnern) wird verboten, an die Schuldnerin zu zahlen. Der vorläufige Insolvenzverwalter wird ermächtigt, Bankguthaben und sonstige Forderungen der Schuldnerin einzuziehen sowie eingehende Gelder entgegenzunehmen. Die Drittschuldner werden aufgefordert, nur noch unter Beachtung dieser Anordnung zu leisten (§ 23 Abs. 1 Satz 3 InsO).
Maßnahmen der Zwangsvollstreckung einschließlich der Vollziehung eines Arrests oder einer einstweiligen Verfügung gegen die Schuldnerin werden untersagt, soweit nicht unbewegliche Gegenstände betroffen sind; bereits begonnene Maßnahmen werden einstweilen eingestellt (§ 21 Abs. 2 Nr. 3 InsO).

10 IN 172/24
Amtsgericht Detmold, 15.08.2024

Verfahrensverlauf

  1. Verteilungsverzeichnis
  2. Schlusstermin
  3. Verteilungsverzeichnis
  4. Schlusstermin
  5. Vergütungsfestsetzung
  6. Vergütungsfestsetzung · vorläufige Verwaltung
  7. Forderungsprüfung
  8. Forderungsprüfung
  9. Forderungsprüfung
  10. Eröffnung des Verfahrens
  11. Sicherungsmaßnahme
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