Was das Gericht bekannt gemacht hat

Das Amtsgericht Kleve hat im Insolvenzantragsverfahren der RSE Bau GmbH mit Sitz in Rees vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet und eine vorläufige Insolvenzverwaltung eingesetzt (Aktenzeichen 38 IN 60/26). Die Bekanntmachung wurde am 21.10.2026 veröffentlicht.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Markus Kier bestellt.

Das Unternehmen

Die RSE Bau GmbH ist im Handelsregister als Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen (Kleve, HRB 7987). Das eingetragene Stammkapital beträgt 1,1 Mio. Euro.

Als Unternehmensgegenstand ist eingetragen: „Die schlüsselfertige Errichtung von Gebäuden jeglicher Art auf eigenen und fremden Grundstücken, die entweder verkauft oder im eigenen Bestand gehalten und vermietet werden; ferner das Vermarkten und Verwalten von Grundstücken und Immobilien, die nicht im Eigentum der Gesellschaft stehen.“

Im Handelsregister eingetragen ist die Gesellschaft seit dem 30.12.2005.

Diese Registerangaben lassen keine Rückschlüsse auf Umsatz, Beschäftigtenzahl oder wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens zu.

Wie es weitergeht

Die Sicherungsmaßnahmen sollen das Vermögen erhalten, bis das Gericht über den Insolvenzantrag entschieden hat. In dieser Phase wird unter anderem geprüft, ob das Vermögen die Kosten eines Verfahrens deckt. Der Geschäftsbetrieb kann währenddessen weiterlaufen. Ob das Verfahren eröffnet wird, ist offen.

Maßgeblich ist allein die amtliche Veröffentlichung des Insolvenzgerichts.

Regionale Einordnung

In Nordrhein-Westfalen wurden in den letzten 365 Tagen 2.979 Insolvenzverfahren über Unternehmen mit Registereintrag eröffnet, das sind 165,6 je Million Einwohner. Die Zahl beruht auf der Auswertung amtlicher Bekanntmachungen durch Insolvenzmonitor und ist keine amtliche Statistik.