Was das Gericht bekannt gemacht hat
Das Amtsgericht Gifhorn hat im Insolvenzantragsverfahren der REPO-Markt Süd Rest- und Sonderposten GmbH mit Sitz in Ilsede vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet und eine vorläufige Insolvenzverwaltung eingesetzt (Aktenzeichen 35 IN 271/26). Die Bekanntmachung wurde am 26.10.2026 veröffentlicht.
Zur vorläufigen Insolvenzverwalterin wurde Dr. Stefanie Zulauf bestellt.
Das Unternehmen
Die REPO-Markt Süd Rest- und Sonderposten GmbH ist im Handelsregister als Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen (Hildesheim, HRB 101617). Das eingetragene Stammkapital beträgt 400.000 Euro.
Als Unternehmensgegenstand ist eingetragen: „Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Waren aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Gesellschaften oder Unternehmen zu beteiligen, insbesondere als persönlich haftende Gesellschafterin in anderen Gesellschaften einzutreten.“
Im Handelsregister eingetragen ist die Gesellschaft seit dem 23.04.2004. Außerdem ist ein Ergebnisabführungsvertrag mit der REPO-Markt Rest- und Sonderposten GmbH eingetragen.
Diese Registerangaben lassen keine Rückschlüsse auf Umsatz, Beschäftigtenzahl oder wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens zu.
Wie es weitergeht
Die Sicherungsmaßnahmen sollen das Vermögen erhalten, bis das Gericht über den Insolvenzantrag entschieden hat. In dieser Phase wird unter anderem geprüft, ob das Vermögen die Kosten eines Verfahrens deckt. Der Geschäftsbetrieb kann währenddessen weiterlaufen. Ob das Verfahren eröffnet wird, ist offen.
Maßgeblich ist allein die amtliche Veröffentlichung des Insolvenzgerichts.
Regionale Einordnung
In Niedersachsen wurden in den letzten 365 Tagen 1.173 Insolvenzverfahren über Unternehmen mit Registereintrag eröffnet, das sind 146,6 je Million Einwohner. Die Zahl beruht auf der Auswertung amtlicher Bekanntmachungen durch Insolvenzmonitor und ist keine amtliche Statistik.