Was das Gericht bekannt gemacht hat

Das Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) hat im Insolvenzantragsverfahren der Brau- und Genusswerkstatt Berlin-Friedrichshagen AG mit Sitz in Berlin vorläufige Sicherungsmaßnahmen angeordnet und eine vorläufige Insolvenzverwaltung eingesetzt (Aktenzeichen 3605 IN 6095/26). Die Bekanntmachung wurde am 25.09.2026 veröffentlicht.

Das Unternehmen

Die Brau- und Genusswerkstatt Berlin-Friedrichshagen AG ist im Handelsregister als Aktiengesellschaft eingetragen (Berlin, HRB 205362). Das eingetragene Grundkapital beträgt 304.000 Euro.

Als Unternehmensgegenstand ist eingetragen: „Die Herstellung und der Vertrieb von Bier und Spirituosen, bierhaltigen Getränken, Limonaden, Online Shop, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Betreiben einer Gastronomie und die Entwicklung gastronomischer Konzepte.“

Im Handelsregister eingetragen ist die Gesellschaft seit dem 29.03.2019.

Diese Registerangaben lassen keine Rückschlüsse auf Umsatz, Beschäftigtenzahl oder wirtschaftliche Bedeutung des Unternehmens zu.

Wie es weitergeht

Die Sicherungsmaßnahmen sollen das Vermögen erhalten, bis das Gericht über den Insolvenzantrag entschieden hat. In dieser Phase wird unter anderem geprüft, ob das Vermögen die Kosten eines Verfahrens deckt. Der Geschäftsbetrieb kann währenddessen weiterlaufen. Ob das Verfahren eröffnet wird, ist offen.

Maßgeblich ist allein die amtliche Veröffentlichung des Insolvenzgerichts.

Regionale Einordnung

In Berlin wurden in den letzten 365 Tagen 1.561 Insolvenzverfahren über Unternehmen mit Registereintrag eröffnet, das sind 421,8 je Million Einwohner. Die Zahl beruht auf der Auswertung amtlicher Bekanntmachungen durch Insolvenzmonitor und ist keine amtliche Statistik.