Abweisung mangels Masse

Harnack & Schellhase Hufbeschlag UG (haftungsbeschränkt)

Datteln

Das Amtsgericht Bochum hat den Insolvenzantrag über das Vermögen der Harnack & Schellhase Hufbeschlag UG (haftungsbeschränkt) mangels Masse abgewiesen. Veröffentlicht am 16.09.2026, Aktenzeichen 80 IN 678/26.

Insolvenzgericht
Amtsgericht Bochum
Aktenzeichen
80 IN 678/26
Registerbezug
Recklinghausen, HRB 8777
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlichung
16.09.2026
Rechtsform
UG (haftungsbeschränkt)

Veröffentlichungstext

Amtsgericht Bochum, Aktenzeichen: 80 IN 678/26

In dem Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen

der im Register des Amtsgerichts Recklinghausen unter HRB 8777 eingetragenen Harnack & Schellhase Hufbeschlag UG (haftungsbeschränkt), Klosterstr. 6, 45711 Datteln, gesetzlich vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Matthias Schellhase, Klosterstr. 6, 45711 Datteln

Verfahrensbevollmächtigter:
Rechtsanwalt Adrian Rusin, Westerholter Weg 19, 45657 Recklinghausen

wird der am 16.07.2026 eingegangene Antrag der Schuldnerin auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen mangels Masse abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens trägt die Schuldnerin.

Gründe:

Die Entscheidung beruht auf § 26 Abs. 1 InsO. Nach den Feststellungen des Gerichts liegt bei der Schuldnerin zwar ein Eröffnungsgrund vor, doch wird das schuldnerische Vermögen voraussichtlich nicht ausreichen, um nach der Eröffnung die Kosten des Insolvenzverfahrens (§ 54 InsO) zu decken.

Dies ergibt sich insbesondere aus dem schriftlichen Gutachten der vom Gericht beauftragten Sachverständigen Rechtsanwältin Barbara Teerling, Tigg 5 a, 45711 Datteln vom 09.09.2026.

Ein ausreichender Kostenvorschuss ist nicht gezahlt worden.

Die Kostenentscheidung beruht auf § 4 InsO, § 91 ZPO sowie auf § 58, §§ 23, 29 GKG.

Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Beschluss steht der Antragstellerin/dem Antragsteller und, wenn die Abweisung des Antrags nach § 26 InsO erfolgt, der Schuldnerin/dem Schuldner das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde gem. § 34 Abs. 1 InsO zu. Sie steht jedem zu, dessen Rechte durch den Beschluss beeinträchtigt sind. Die sofortige Beschwerde ist bei dem Amtsgericht Bochum, Josef-Neuberger-Straße 1, 44787 Bochum schriftlich in deutscher Sprache oder zur Niederschrift der Geschäftsstelle einzulegen. Die Beschwerde kann auch zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines jeden Amtsgerichtes erklärt werden.
Die sofortige Beschwerde muss innerhalb von zwei Wochen bei dem Amtsgericht Bochum eingegangen sein. Dies gilt auch dann, wenn die Beschwerde zur Niederschrift der Geschäftsstelle eines anderen Amtsgerichtes abgegeben wurde.
Die Frist beginnt mit der Verkündung der Entscheidung oder, wenn diese nicht verkündet wird, mit deren Zustellung.
Die sofortige Beschwerde muss die Bezeichnung des angefochtenen Beschlusses sowie die Erklärung enthalten, dass sofortige Beschwerde gegen diesen Beschluss eingelegt wird. Sie soll begründet werden.

Amtsgericht Bochum, 15.09.2026